Aktuelles

Unternehmenstag BASF und LEAG

„Mit Energie stimmt auch die Chemie“ – zweitägiger Unternehmenstag zwischen Auszubildenden der der BASF Schwarzheide GmbH und der Lausitz Energie Bergbau und Kraftwerke AG (LEAG) war ein voller Erfolg!

 

In diesem Jahr wurden zum zweiten Mal die Unternehmenstage zwischen Azubis der BASF Schwarzheide GmbH und Auszubis der Lausitz Energie Bergbau/Kraftwerke AG (LEAG) am 1. und 2. Oktober durchgeführt.

Treffpunkt am ersten Tag war das Besucherzentrum Schwarze Pumpe der LEAG. Nach der Begrüßung durch den Ausbildungsleiter Axel Ziller ging es direkt mit den gelben Mannschaftstransportwagen (MTW) in den Tagebau Welzow-Süd. Es war bei der Führung beeindruckend zu sehen, welche Technik und Prozesse hinter dem Abbau von Braunkohle stecken. Die Ausmaße der F60 (Brücke) und deren Fortbewegung, das Abtragen der einzelnen Schichten und die Rekultivierung im Nachgang waren so sehr gut nachvollziehbar.

IG BCE

Unternehmenstag LEAG und BASF Unternehmenstag LEAG und BASF

Nach der Tagebauführung war es erst einmal Zeit für ein gemeinsames Gruppenfoto. Die Azubis wollten dies für ein Signal nach außen nutzen. Unter den beiden Mottos „Mit Energie stimmt auch die Chemie“ und „Ein Herz für die Lausitz“ zeigen die Azubis nicht nur „Flagge“, sondern auch, dass das Thema Energie für alle Unternehmen wichtig ist! Die Azubis stehen hinter ihrer Region – der Lausitz!

Nach dem Gruppenfoto ging es in das neue und hochmoderne Besucherzentrum, in dem die einzelnen Prozesse im Tagebau per Computeranimation visualisiert und viele Hintergrundinformationen liebevoll zusammengestellt sind.

Nach einem gemeinsamen Mittagsessen in der Werkskantine gab es einen Workshop zum Thema Energiepolitik. Dass die „Kohlekommission“ eigentlich Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung heißt und was die Entscheidungen der Kommission für die Lausitz bedeuten wurde in einer entspannten Diskussionsrunde besprochen. Es wurde klar herausgearbeitet warum wir uns alle dafür stark machen müssen, dass das Ergebnis der Kommission eins zu eins umgesetzt werden muss.

Anschließend ging es für die Azubis der BASF mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck per Bus zurück nachhause. Der erste Tag lies einen ebenso ereignisreichen zweiten Tag erwarten.

Am zweiten Tag unseres Azubiaustausches waren wir bei der BASF Schwarzheide GmbH zu Besuch und dabei haben 50 Azubis die Anlagen und das Ausbildungsgelände erkundet. Der Tag startete mit der Begrüßung durch den Ausbildungsleiter Herrn Zipp. Danach erkundeten die bunt durchmischten Gruppen in Begleitung von Fachpersonal die Wasserbasislackanlage und die Compounding-Anlage. Um die BASF als regionales großes Unternehmen mit vielen Facetten kennenzulernen, wurde auch eine umfassende Werksrundfahrt samt auditiver Erläuterungen durchgeführt.

Des Weiteren sammelten die Azubis viele Informationen über die Unternehmensstruktur und die Produktvielfalt der BASF im Besucherzentrum und dem Museum auf dem Firmengelände. Die Azubis probierten sich an den verschiedenen Stationen im Besucherzentrum aus und lernten so, wo die Produkte der BASF überall im Alltag auftauchen, beziehungsweise unbedingt notwendig sind. Außerdem begab sich die Gruppe auf eine Reise in die Vergangenheit. Es wurde eifrig auf den im Museum stehenden Schreibmaschinen getippt und die Geschichte der BASF aufgesogen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Kulturhaus ging es mit dem Bus zurück aufs Ausbildungsgelände, um nochmal den Sinn der Tage zu erfassen. In den Workshops „Ein Herz für die Lausitz“ und „Mit Energie stimmt auch die Chemie“ trugen die Azubis zusammen, was für Sie Strukturwandel und regionsbezogene Veränderung bedeutet. Es wurden viele Ideen und Lösungsvorschläge gefunden und notiert. Damit in Zukunft auch die Jugend gehört wird, mehr Austausch stattfindet und Gedanken weiterentwickelt werden, rauchten die Köpfe beim gemeinsamen Brainstorming.

Das Organisationsteam aus Jugend- und Auszubildendenvertreterinnen und –vertretern beider Unternehmen wurde von der Jugendsekretärin der IG BCE Cottbus unterstützt. Ein großer Dank geht an beide Ausbildungsleitungen die diese beiden Tage erst ermöglicht haben.

Nach oben