• 09.03.2018
  • Medieninformation XXII/7
Tarifgruppe Energie

Tarifabschluss erzielt

Der Tarifkonflikt bei der Tarifgruppe Energie ist beigelegt. IG BCE und Arbeitgeber haben sich am Freitag (9. März) in Berlin auf einen Tarifabschluss geeinigt.

Christian Burkert

Warnstreik Rund 350 Beschäftigte der Kernkraftwerke Grohnde, Unterweser und Stade sind in einen ganztägigen Warnstreik getreten, um den Druck in der Tarifrunde zu erhöhen
09.03.2018

„Der Druck der Beschäftigten auf die Arbeitgeber hat seine Wirkung nicht verfehlt. Dank der Warnstreiks haben wir ein akzeptables Ergebnis mit spürbaren Reallohn-Zuwächsen und ordentlichen Einmalzahlungen erzielt“, sagte IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden.

Die rund 10.000 Beschäftigten erhalten rückwirkend zum 1. März drei Prozent mehr. Auszubildende bekommen ein Plus von 85 Euro monatlich. Zusätzlich wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 1100 Euro für Tarifbeschäftigte und 500 Euro für Auszubildende vereinbart. Darüber hinaus wurde vereinbart, Auszubildende in Unternehmen des Eon-Konzerns unbefristet zu übernehmen, die zwischen 2019 und 2021 ihre Ausbildung abschließen.

Gewerkschaftsmitglieder erhalten außerdem zwei zusätzliche freie Tage, um an gewerkschaftlichen Schulungen oder Fachtagungen teilnehmen zu können.

Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2019.

Zur Tarifgemeinschaft Energie gehören E.ON, der KKW-Betreiber Preussen Elektra, der Stromnetzbetreiber Tennet und der Strom- und Gasnetzbetreiber Avacon.

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