Forsa Umfrage Braunkohle in der Lausitz

Lausitzer mehrheitlich für die Braunkohle

Die Menschen in der Lausitz stehen mit großer Mehrheit zur Braunkohle.
Das beinhaltet auch ausdrücklich die weitere Nutzung des heimischen Bodenschatzes und damit die Fortführung der Tagebaue.
Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Meinungsumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa heute in Cottbus vorstellte.
Befragt wurden 2001 Bewohner der Lausitz im Zeitraum zwischen dem 14. und 28. Juni diesen Jahres.

Marius Förster / pixelio.de

Tagebau

Das beinhaltet auch ausdrücklich die weitere Nutzung des heimischen Bodenschatzes und damit die Fortführung der Tagebaue. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Meinungsumfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa heute in Cottbus vorstellte. Befragt wurden 2001 Bewohner der Lausitz im Zeitraum zwischen dem 14. und
28. Juni diesen Jahres.
„Die Aussagen sind sehr deutlich“, betonte forsa-Chef Manfred Güllner in Cottbus, „Zwei von drei Lausitzern halten die Erweiterung der Braunkohletagebaue zur Sicherung der langfristigen, zuverlässigen und kostengünstigen Energieversorgung für notwendig. Die Frage, ob es richtig sei, nach den Kernkraftwerken auch noch die Kohlekraftwerke abzuschalten, beantworten sogar fast 9 von 10 Befragten mit nein.“
Mit 2000 Befragten biete die Umfrage eine sehr valide Aussage, erklärte Güllner. Die Größe der Stichprobe erlaube es zudem, nach Landkreisen oder auch nach Parteizugehörigkeiten zu unterscheiden. Gerade letzteres bringe durchaus interessante Erkenntnisse, so der forsa-Chef.

Bei der Frage nach der Notwendigkeit der Erweiterung des Braunkohletagebaus liegt laut Güllner beispielsweise mit 73 Prozent der Anteil der Anhänger der Linken signifikant über dem Durchschnitt. „Und selbst 34 Prozent der Anhänger der Grünen sprechen sich für eine Tagebauerweiterung aus.“

Die Umfrage mache schon deutlich, dass die Menschen in der Region die Vor- und Nachteile der Braunkohle sehen, ergänzte Ralf Hermwapelhorst, IG BCE-Bezirksleiter in Cottbus. „Umso wertvoller ist aus unserer Sicht die klare Zustimmung der Lausitzer zur Braunkohle, die offenbar nach gründlicher Abwägung erfolgt.“ Uns freut auch der klare Blick der Lausitzer auf die Umwelt-Lobbyisten, unterstrich Hermwapelhorst. „Gerade einmal 18 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es den Kritikern der Braunkohle um die Zukunft der Region geht. 74 Prozent halten die Protestierer schlicht für Interessenvertreter in eigener Sache.“ „Die Umfrage gibt uns einmal mehr die Gewissheit, dass wir mit unserem Engagement für die Braunkohle und für die Region auf dem richtigen Weg sind und dass wir mit diesem Einsatz klar für die große Mehrheit der

Lausitzer sprechen“, betonte Hermwapelhorst. Dieses Engagement zeigt sich vor allem in der Unterstützung der Aktion „Meine Stimme fürs Revier“ und der Unterschriftensammlung für die Fortführung des Tagebaus Welzow-Süd in das Teilfeld II.

Wer seine Stimme auch noch fürs Revier geben will, findet alles Wichtige inklusive der Unterschriftenliste zum Herunterladen auf www.pro-lausitz.de.

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