1500 Beschäftigte geben klares Signal

Wir brauchen eine 1:1 Umsetzung des Kommissionsergebnisses

Am Montag haben sich 1500 Bergleute für den Kompromiss der Kommission Strukturwandel, Beschäftigung und Wachstum stark gemacht. Auslöser war eine Tagung der Brandenburgischen Staatskanzlei gemeinsam mit dem Klimainstitut IKEM und dem Projektträger WindNODE im Herzen des Lausitzer Reviers. Neben diversen politischen Vertretern und NGOs war die Parteivorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock geladen. Sie fordert mit ihrer Partei einen schnelleren Ausstieg aus der Kohleverstromung als 2038. Das ist mit der IG BCE nicht zu machen. Bei Koalitionsverhandlungen in Sachsen und Brandenburg darf der mühsam gefundene Kompromiss nicht Verhandlungsmasse werden. Die IG BCE fordert eine 1:1 Umsetzung.

1500 Beschäftigte geben klares Signal

Zu diesem Thema durfte sich auch gleich jeder Teilnehmer der Konferenz positionieren, um in das Veranstaltungsgebäude zu gelangen, musste man sich zuvor für eins von zwei Toren entscheiden: Gesellschaftlicher Kompromiss 2038 oder neue Forderungen 2030. Die Parteivorsitzende konnte sich nicht entscheiden und nahm den Fluchtweg.

Die Lausitz ist eine Industriefreundliche Region, wo die Menschen sich für Ihre Arbeit einsetzen. Sie haben den Kompromiss akzeptiert. Es ist aber auch für die gute Bergbauseele schwer, von einer Fantasie zur nächsten getrieben zu werden, wenn man eigentlich nur seinen Job ausüben will. Und dieser Job ist Deutschland 24h, 365 Tage im Jahr rund um die Uhr mit Strom zu versorgen.

Übrigens, am heutigen Demomorgen waren ca. 4 GW von 65 GW aus regenerativen Energien. Das Problem (der Speicher) sollte, jetzt angegangen werden statt immer wieder neue Ausstiege in Kampagnen für sich zu definieren. Verbote helfen nicht – wir brauchen Innovationen. Glück Auf!

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